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Im Jahr 2013 hat der Landkreis Northeim in der KVHS die Kontaktstelle Musik eingerichtet. Von jetzt an haben Sie die Möglichkeit, als professioneller, laienhafter oder einfach nur an (Musik-)Bildung interessierter Akteur in unserem Netzwerk mitzuwirken. Im gesamten Landkreis und bestenfalls darüber hinaus sollte die Schaffung eines musikalischen Marktplatzes im Vordergrund stehen, auf dem man sich auf künstlerischer Ebene – auch im interkulturellen Dialog - begegnet. Gleichzeitig ist es wichtig, musikdidaktische Ziele zu verfolgen, wie z.B. die öffentliche Darstellung der Bedeutung von Musik in der Persönlichkeitsentwicklung von (Vorschul-)Kindern.

Die Nutzung der Kompetenz von Kooperationspartnern als Multiplikationsfaktor (ausgebildete Musikdozenten, Musiklehrer von Musikschulen oder allgemein bildenden Schulen) und das Konzept der Kreisvolkshochschule (Angebot an Fachvorträgen/Weiterbildungen z.B. für Erzieherinnen oder Pflegekräften durch unsere Ansprechpartnerin) und deren Ausstattung (Räume, Material) stehen dabei zur Verfügung.

Insgesamt geht es genauso um die Unterstützung kleinerer Laien-Ensembles (Schaffung von Übungsräumen, Bildung neuer vokaler und instrumentaler Gruppen), als auch um die Gewährleistung musikalischer Bildung vor, während und nach der Schulzeit in Kitas, Musikschulen, aber auch Pflege- und Altenwohnheimen. Dabei soll u.a. der demografische Wandel als Chance genutzt und mit der Schaffung differenzierter und qualifizierter Angebote für eine zunehmend alternde Gesellschaft Rechnung getragen werden („Musikgeragogik“).

Die Kontaktstelle Musik sieht es als ihre Aufgabe an, verschiedene Partner, die an musikalischen Bildungsprozessen beteiligt sind, zusammenzubringen und einen (interkulturellen) Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Dabei sollen vor allem Institutionen und Verbände, Vereine und sonstige Akteure miteinander „in Kontakt“ treten und ein Netzwerk bilden. In regelmäßigen Abständen finden Treffenunter dem Motto "Music is it!" statt. Dazu sind alle Musikinteressierten eingeladen. Die Termine werden in der Regel in der Tagespresse und auf unserer Homepage bekannt gegeben. So kann es gelingen, musikalische Breitenbildung als gemeinschaftliche Aufgabe institutioneller und privater Bildungsträger lebenslang zu gestalten.

Wir freuen uns über jede Anregung und natürlich über eine Zusammenarbeit, denn „durch das Laienmusizieren eröffnen sich im Dialog der Kulturen und der Generationen Begegnungswelten, die Voraussetzung für eine humane Gesellschaft von heute und morgen sind“. (Deutscher Musikrat, Zukunft Musik: Laienmusizieren in Deutschland, Berlin 2006.)

Kontakt: Jessica Krause